Vorsicht beim nächsten Tinder-Match: So creepy sind Krypto-Romance-Scams

Auf Datingplattformen treibt sich eine Art Betrüger rum, die dich erst verliebt machen und danach dein Bankkonto leer räumen will. Zwei Wissenschaftlerinnen haben es mit ihnen aufgenommen.
Als wäre es nicht genug, dass wir uns auf Hinge und Tinder an schönen Menschen vorbeiswipen, von denen nicht einer zurückswipet, damit am Ende die Übriggebliebenen traurig übrig bleiben. Also Matches, an denen wir kaum Interesse haben. Mit denen wir aber trotzdem unsere Zeit in Bars vergeuden, obwohl wir die auch mit einem Karton bestellter Pizza vor dem Laptop-Bildschirm genießen könnten. Nach zwei Monaten wildem Dating führen wir dann peinliche Gespräche, um die Frage zu klären, warum aus der „Situation-Ship“ doch nichts geworden ist. Und dann geht alles wieder von vorne los.
Online-Dating ist furchtbar. Mit dem sogenannten Krypto-Romance-Scam hat es allerdings eine neue Evolutionsstufe erreicht wie dieses Wasserpokémon, das plötzlich zwei Rohre auf dem Rücken hat, mit dem es alle anspritzt. Stand vorher nur die Würde eines Singles auf dem Spiel, gerät er nun auf den Datingplattformen in die Gefahr, auch noch um sein Erspartes betrogen zu werden.
Zwei österreichische Forscherinnen haben jetzt untersucht und herausgefunden, wie man sich vor Betrügern schützen kann. Sie haben festgestellt: Krypto-Romance-Scammer nutzen die menschlichen Schwächen aus, vor denen fast jeder gefährdet ist. Dazu sind sie selbst auf den Apps auf die Jagd nach ihnen gegangen. Sie wollten die Scammer garen wie die Ferkel, die sie sind.
Redaktion: Robert Hartmann