Schwarze Früchte

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Schwarze Früchte ist laut – aber auf eine leise, intensive Art. Entwickelt wurde die Serie von Lamin Leroy Gibba, der als Schöpfer, Hauptdarsteller, Hauptautor und Showrunner gleich mehrere Rollen übernimmt. Das Ergebnis ist ein Werk, das stilistisch klug, emotional radikal und kulturell dringend ist. Wir haben uns mit Lamin alias Lalo unterhalten und sind tief eingestiegen: Worum geht’s? Wie fühlt es sich an, mit einer eigenen Idee loszuziehen – und sie dann wirklich umzusetzen? Gemeinsam mit Elisha Smith-Leverock und David Uzochukwu, die Regie führten, hat er genau das geschafft. Ausgestrahlt wird die Serie Schwarze Früchte in der ARD Mediathek. Im Mittelpunkt steht Lalo – gespielt von Gibba selbst – ein junger Schwarzer Mann, der nach dem Tod seines Vaters versucht, nicht zu zerbrechen. Zwischen Clubnächten und Identitätssuche verliert er sich – und findet sich neu. Alles an dieser Serie wirkt echt, unbequem, ehrlich. Keine glatte Netflix-Welt, sondern echtes Chaos mit Seele.

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